Wie heißt das Projekt?
Carlos Primero; "ANDES, Animales Desamparados, A.C.", Mexico
www.andes.org.mx
Zielsetzung:
Der breiten Bevölkerung in Mexico die Achtung vor dem Leben, einen größeren Respekt vor Tieren und im speziellen vor Hunden nahe zu bringen. Hunde vor schlechter Behandlung, unangemessener Haltung und Quälerei zu bewahren. Es ist ein langfristiges Ziel der mexikanischen Gesellschaft zu vermitteln den Hund als einen Begleiter im Alltag schätzen zu lernen, auf seine Bedürfnisse einzugehen und seine Gefühle wert zu schätzen. Es ist ein erklärtes Ziel eine Geburtenkontrolle zu erreichen, da die exzessive Zahl der Hunde und Katzen ein starkes Element der existierenden Probleme ist.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Seit 8 Jahren (2001) existiert in Mexico-Stadt der Verein "Andes" (animales desamparados) der sich hauptsächlich mit Sterilisierungskampagnen als Prävention zur Begrenzung großer Quantitäten von Straßenhunden beschäftigt.
Straßenhunde werden in Mexico häufig gequält, gejagt und in unregelmäßigen Abständen zu den sogenannten "Antirábicos" (Todes-Stationen) gebracht. Dort werden sie, nicht in allen aber in der Mehrzahl, entweder erschlagen oder mit Wasser übergossen und mittels Elektroschock ins Jenseits befördert.
Von dieser staatlichen Einrichtung wurden nach eigenen Angaben im Jahre 2008 60.000 Hunde mit Elektroschocks getötet und 3.000 sterilisiert. Nach Einschätzung von staatlichen Quellen gab es 2008 ca. 1,2 Millionen Straßenhunde und –katzen in Mexico-Stadt.
Dieser Verein setzt sich gerade mit jenem dunklen Kapitel auseinander. Die Hundefänger sind gerade in den ärmeren Vierteln Mexico-Stadts populär. Hier ist diese Praxis von einer allgemeinen Gleichgültigkeit begleitet. Die gängige Meinung ist "..Was soll man machen", "…eine Spritze zum töten und geschweige denn zum sterilisieren ist zu teuer…", "…warum soll man Tiere einschläfern lassen, billiger ist es doch sie zu erschlagen…".
In solchen Vierteln ist es üblich Hunde im Alter oder aus wirtschaftlichen Gründen, wie z.B. wenn der Hund nicht mehr ernährt werden kann, zu verletzen und/oder irgendwo angebunden zurück zu lassen. Eine weitere Methode ist es Hunde die überwiegend auf den Flachdächern der Gebäude leben verdursten und/oder verhungern zu lassen.
Der Verein kümmert sich darum Hunde und Katzen in Not medizinisch zu versorgen, sie vor dem verdursten oder verhungern zu bewahren. Leider besitzt der Verein keine eigene Möglichkeit die Hunde z.B. wie in einem Tierheim deutscher Art unterzubringen. Dies bedeutet, dass die Hunde bei einem Tierarzt erst versorgt werden und dann anschließend bei diesem Tierarzt in einem relativ kleinen Zwinger verbleiben. Dies in der Regel bis sie durch eine der seltenen Adoptionen ein neues zu Hause finden können. Hohe Kosten für die Unterbringung in einem kleinen oft der Größe einer Transportbox entsprechenden Zwinger für ca. 500 Pesos (€25)/Monat fallen an. Darüber hinaus entsteht eine Konkurrenzsituation/Verdrängungseffekt während der Urlaubszeit durch sonst in Familien auf Grundstücken lebende Hunde die durch Urlaubsaktivitäten bei Tierärzten zeitweise abgegeben werden, dies verschärft die Situation des ohnehin überstrapazierten Budget des Vereins da in solchen Zeiten die Preise weiter steigen.
Ein Hauptprinzip des Vereins ist es, dass sie die Hunde in Not (häufig gequälte Hunde) nicht einschläfern lassen. Es wird versucht ihnen zu helfen. Die misshandelten Hunde haben nach Ansicht des Vereins das Recht zu Leben, nicht allein gelassen zu werden, ein zu Hause zu finden, Liebe zu erfahren. Hierbei spielt es keine Rolle wie alt oder wie verletzt der Hund ist. Es wird bis zum Ende für das Leben und Wohlbefinden des Tieres gekämpft.
Dem Verein war es in der Vergangenheit möglich ein Grundstück angemietet auf dem derzeit 50 Hunde Ihren Lebensabend verbringen können. Hierbei handelt es sich meist um misshandelte, alte Hunde, die keine Chance hatten an eine neue Familie vermittelt zu werden. Hierfür bringt der Verein die Kosten von z.B. 20.000 Pesos/Monat auf (1100€). 10.000 Pesos für Miete, 5000 Pesos für Futter und medizinische Versorgung, 5000 Pesos für Reinigung.
Der Verein überlebt durch ehrenamtliche Arbeit, private Spendengelder. Die Sterilisationskampagnen werden durch ehrenamtliche Mitarbeit wie u.a. Tierärzten und Medizinstudenten ermöglicht. Diese Kampagnen sind derzeit aus finanziellen Gründen nur drei bis vier Mal im Jahr möglich.
Derzeit unternehmen wir darüber hinaus Aufklärungsaktionen innerhalb von Schulen, um die Kinder und Jugendlichen mit einem größeren Verständnis für die Tiere zu erreichen. Über die Kinder möchten wir auch einen Umdenkungsprozess bei den Eltern in Gang setzen. In der Gleichzeitigkeit der Generationen liegt für uns ein Schlüssel für die Nachhaltigkeit und einem zukunftsorientierten Umdenkprozess.
Das Ziel ist es die Arbeit des Vereins auf weitere Viertel Mexiko-Stadts und Regionen Mexikos auszuweiten sowie deren Häufigkeit zu erhöhen.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Ich, Frau Gabriela Munoz de Tukiendorf, komme aus Mexiko-Stadt. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Diese Stadt hat mir die Chance gegeben Menschen aus den vielfältigsten Bereichen und kulturellen Hintergründen zu erleben. Hier habe ich mein erstes Studium in Psychologie abgeschlossen und professionell als Psychologin gearbeitet. Infolge habe ich an der Universität Bonn ein weiteres Studium in Interkulturelle- und Wirtschaftspsychologie absolviert.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und Hunde begleiten mein Leben. Hier in Deutschland wohne ich mit meinem Gatten und Carlos Primero, einer deutschen Dogge, in Berlin im Prenzlauer Berg. Carlos begleitet uns auf alle Reisen in- und außerhalb von Europa und so auch hin bis nach Mexiko. Über Recherchen und den Gesprächen mit den Menschen in Mexiko-Stadt, Toluca und Oaxaca, forciert durch das Erleben der Menschen von Carlos, bin ich tief mit der aktuellen Situation der mexikanischen Hunde und Katzen konfrontiert worden und in direkte Berührung gekommen. Die Wahrnehmung der vorgelebten Fürsorge und dem respektvollem Umgang mit dem Thema Hund anhand von Carlos vertiefte die Kommunikation mit den Einwohnern. Zur Zeit bin ich direkte Patin von drei Hunden dort. Ich engagiere mich Menschen zu gewinnen sich um Tiere in Not zu kümmern, Patenschaften zu übernehmen oder diese zu unterstützen.
Ich bin eine empathische, den Lebenssituationen von Tieren aufgeschlossene Person. Für mich ist der Respekt vor dem Leben und Wohlbefinden sehr hoch einzuschätzen, rein professionell und privat ist Idealismus ein starkes Element in meiner Lebensphilosophie.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Das Projekt startete 2001 und ist bis zum heutigen Tag aktiv. In der Hoffnung weitere Fortschritte zu machen und das Projekt auszudehnen arbeite ich auf die Zukunft hin. Derzeit unternehmen wir Aufklärungsaktionen innerhalb von Schulen, um die Kinder und Jugendlichen mit einem größeren Verständnis für die Tiere zu erreichen. Hier liegt für uns ein Schlüssel für die Nachhaltigkeit und einem zukunftsorientierten Umdenkprozess.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Seit Beginn des Vereins kann man in den Vierteln in denen wir aktiv waren registrieren, dass sich die Situation der Straßenhunde an sich verbessert hat. Dies liegt zum einen daran, dass die Menschen in diesen Vierteln wahrnehmen, das Hunde/Tiere so wertvoll sind, dass man sich um sie kümmert, das Hunde ein Teil unseres Lebens darstellen. Das Hunde geliebt werden können und sie es wert sind von uns fair behandelt zu werden.
Der Verein hat es erreicht, dass für eine gewisse Zeit nach einer erfolgreichen Aktion die Dichte der Straßenhunde sowie der Hunde die in Haushalten leben stabil bleibt und die Versorgung der Hunde damit besser gewährleistet ist.
Rein statistisch sind mit den 1500 erfolgreichen Sterilisationen innerhalb von vier Jahren, durch den Verein verhindert worden, dass ca. 5000 Hunde in fragwürdigen Verhältnissen geboren wurden.
Ein nicht zu unterschätzender Effekt ist, dass die Menschen sich nicht mit Hundefragen allein fühlen und das sie erfahren, dass eine Kontrolle der Geburten nicht mit dem Erschlagen der Welpen beantwortet werden muss!
Inhalt des Schreibens: 03. August 2009
Übersetzung:
An den Verein ANDES, Animales Desamparados, A.C.
Im Auftrag des Bürgermeisters, Adrián Fuentes Villalobos, danken wir dem Verein "Andes" für die Umsetzung von kostenlosen Sterilisationskampagnen in den Jahren 2006-2009, in den verschiedenen Bezirken unserer Stadt Huixquilucun. Mit diesen Kampagnen konnte man signifikant die massive Opferung von Hunden und Katzen in den "Antirabicos" unserer Stadt reduzieren. Im Jahr 2005, einem Jahr vor den Sterilisierungskampagnen, wurden 500-600 Tiere pro Monat geopfert. Heutzutage hat sich die Quantität auf ca. 80 Tiere pro Monat reduziert.
Hieraus lässt sich konstatieren, dass die Sterilisierungen einen großer Beitrag zur physischen und seelischen Gesundheit der Bevölkerung in unserer Stadt geleistet hat, sowie deren Verbreitung und damit der Kultur des Tierschutzes, der Bildung und Ethischen Werte sowie Respekt vor der Natur.
Deshalb wünschen wir Sie zukünftig bei Ihren Tätigkeiten dadurch zu unterstützen, indem wir die Sterilisierungskampagnen innerhalb unserer Programme zur öffentlichen Gesundheit verbreiten.
Mit keinem anderen Anliegen nutze ich die Gelegenheit freundliche Grüße auszudrücken und stehe ihnen weiterhin zur Verfügung.
Hochachtungsvoll
Im Auftrag
Aturo Gutierrez Sauza
Direktor der Sozialentwicklung
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Der Einsatz weiterer Gelder würde für die Aufklärungs-und Sterilisationskampagnen investiert. Diese werden nur möglich, wenn genügend private Spender, ehrenamtliche Ärzte sowie Medikamente und medizinische Ausrüstung aktiviert werden können. Im Weiteren würde die medizinische Versorgung für verletzte Tiere und deren Unterbringung gewährleistet werden können.
Fotos zum Projekt:

Sterilisationskampagnen


TRINI früher und heute
Wie heißt das Projekt?
Allgemeiner Tierschutz in der Dominikanischen Republik und im speziellen eine Kastrations-Aktion von ca. 600 Hündinnen im Dezember 2009/Januar 2010
www.amigos-de-lucky.org (im Aufbau)
Zielsetzung
- In der gemeinsamen Zusammenarbeit von Dominikaner und Europäern versuchen wir, allen Tieren ein besseres Leben in ihrer Umgebung und ihren natürlichen Lebensräumen zu ermöglichen sowie Missstände zu beseitigen.
- Durch die Kastrations-Aktionen verschaffen wir den bestehenden Populationen eine bessere Lebensqualität: Mehr Futter für die vorhandenen Tiere, für die Hündinnen kein Stress mit Läufigkeit, Schwangerschaft und Aufzucht, für die Rüden kein Stress durch Kämpfe um eine läufige Hündin, größere Akzeptanz durch die Bevölkerung, wenn die Tiere gesund sind und schön aussehen, kein Aussetzen mehr von schwangeren Tieren und von Welpen. Zusätzlich können wir damit die Überpopulation langfristig verhindern und vielen Tieren ein gefährliches und trauriges Leben auf der Strasse ersparen.
- Eine höhere Akzeptanz für Tier- und Naturschutz in der Bevölkerung schaffen, aber auch bei den Touristen zu erreichen, dass sie während ihres Aufenthaltes keine "Fehler" im Sinne des Tierschutzes begehen.
- Durch Veröffentlichung unserer Tätigkeiten auf die Missstände und auf das Elend der Tiere in der Dominikanischen Republik aufmerksam zu machen. Bei den dominikanischen Behörden Druck auszuüben, um Vergiftungsaktionen zu stoppen. In Europa, speziell in Deutschland, eine Lobby für die Tiere der Dominikanischen Republik zu gründen.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
- Aufklärung der Menschen, wie sie verantwortungsvoll mit den Tieren umgehen und wie sie diese besser versorgen können.
- Vermittlung von Respekt gegenüber den Tieren und der Natur
- Kampf gegen Vergiftungsaktionen der Straßenhunde, bei denen die Tiere qualvoll zu Grunde gehen
- Kampf gegen brutale Misshandlungen aller Art
- Kastration von Straßenhunden und Katzen sowie Hunden und Katzen der armen Bevölkerung ( wir kastrieren überwiegend Weibchen, um die ungewollte Population zu verhindern, Rüden werden nur in Ausnahmefällen [z.B. bei Kettenhaltung] kastriert, um sie von der Kette zu befreien)
- Impfungen, Versorgung von Wunden und Behandlungen von Krankheiten
- Bekämpfung von Parasiten mit Entwurmung und Mitteln gegen Hautparasiten
- Vermittlung von herrenlosen Tieren und den damit verbundenen Nachkontrollen
- Aufnahme und Pflege von kranken Tieren und ausgesetzten Welpen
- Schutz der einheimischen Tiere (Wildvögel, etc)
- Aufklärung der Touristen über das verantwortungsvolle Umgehen mit Tieren (z.B. keine Hunde mit in die Hotelanlagen nehmen, Reitausflüge nur auf gesunden und gut gehaltenen Pferden, kein Verzehr von Langusten während der Schonzeit, Wal-Beobachtung nur mit lizenzierten Booten und Unternehmen, etc.)
- Lösung der Tierschutzprobleme vor Ort, also kein Export der Probleme nach Europa, z.B. durch Verschickung der Tiere in europäische Tierheime
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Mein Name ist Miriam Busch, 67’er Jahrgang, und ich bin mit meinem Mann 2004 von Berlin nach Las Terrenas/Samana in die Dominikanische Republik ausgewandert. Schon in den vorangegangenen Jahren, als wir nur als Urlauber kamen, haben wir den Strand- und Straßenhunden geholfen; haben unseren Urlaub damit verbracht, Autos zu mieten und vier Stunden zum nächsten Tierarzt zu fahren, um die Hündinnen kastrieren zu lassen. Heute leben wir mit sehr vielen Tieren, auch pflegebedürftige "Patienten", auf einem großen und ruhigen Berggrundstück. Fast alle unsere Tiere haben wir von der Straße oder aus schlechter Haltung gerettet.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Gleich nach unserer Ankunft im Jahre 2004 haben wir uns für die Belange der Tiere eingesetzt. Seitdem haben wir kontinuierlich weitergearbeitet. Die Kosten dafür haben wir fast immer aus eigener Tasche bezahlt. Als wir an unsere finanziellen und physischen Grenzen gestoßen sind, haben wir im Juli 2009 den Verein "Amigos de Lucky" gegründet und bauen nun ein Netzwerk aus Mitstreitern, Helfern und Spenden auf.
Da in den meisten Dörfern des Landes weder Strom noch Wasser vorhanden sind, haben wir einen Krankenwagen mit einem großen Vorzelt gekauft und beides zu einer mobiles Tierklinik umgerüstet. So können wir überall unabhängig, unkompliziert und schnell direkte Hilfe vor Ort leisten und in einer fast sterilen Umgebung Operationen durchführen. Die mobile Tierklinik wird erstmals im November bei einer Kastrations-Aktion von 100 Hündinnen zum Einsatz kommen. Wegen der Vielzahl der Tiere, die in der Dominikanischen Republik Hilfe und Schutz benötigen, werden wir bis an unser (hoffentlich langes) Lebensende weiter arbeiten.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Bisher konnten wir ca. 200 Hündinnen, 15 Rüden und ca. 10 weibliche Katzen kastrieren – damit verbunden tausenden von Welpen das harte und ungewisse Leben auf der Strasse erspart. Zusätzlich haben wir über 150 herrenlose Tiere in Familien vermittelt, ca. 800 Tiere entwurmt, ca. 160 Tiere geimpft und unzählige Tiere medizinisch versorgt, gepflegt und aufgepäppelt, etc.
In kleineren Dörfern, in denen wir Kastrationsaktionen durchgeführt haben, kann man sehr schnell eine Verbesserung erkennen: die Hündinnen – vorher oft verängstigt, abgemagert und durch die ewigen Geburten sehr geschwächt – sind in kurzer Zeit gesunde und ausgelassene Tiere geworden. Die Rüden haben weniger Bisswunden, da keine läufigen Hündinnen mehr da sind, um die sie kämpfen müssen.
Die Dominikaner gehen sehr viel besser mit ihren Tieren um, wenn wir ihnen vermitteln, wie ein artgerechter und liebevoller Umgang zwischen Mensch und Tier aussehen kann.
Touristen, die wir über die Missstände informiert haben, buchen keine Reitausflüge mehr auf geschundenen Pferden, nehmen keine Hunde mehr in die Hotels (da sie dort meist nach deren Abreise vergiftet werden), etc.
Einige Wildtiere konnten wir aus den Fängen von Tierhändlern befreien und nach der Pflege wieder auswildern.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Im Dezember 2009/Januar 2010 werden wir eine 6-wöchige Kastrationsaktion mit deutschen und dominikanischen Tierärzten durchführen, bei der wir ca. 600 Hündinnen operieren werden. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 27.000 € welche wir vorausfinanzieren, wobei wir hoffen, durch Spenden einen Teil der Summe finanzieren zu können. Mit dem Preisgeld von 5000 € könnten wir einen großen Teil der Materialkosten (Medikamente, Nahtmaterial, Anästhesiemittel, etc) finanzieren – das wäre einfach wunderbar…
Fotos zum Projekt:


Zur kostenlosen Tollwut-Impf-Aktion bringen viele ihre Hunde mit und warten geduldig, bis sie an die Reihe kommen

Die Lösung vieler Probleme ist so einfach: mit Kastrationen bekommen wir die Population in den Griff
Wie heißt das Projekt?
Animals Without Limits (AWL) = Tiere ohne Grenzen, in Kampanien, Süditalien
www.animalswithoutlimits.com
Zielsetzung:
• Unterstützung für Sterilisationsprogramme
• Hilfe für kranke und verletzte Straßenhunde
• Behandlung und Schutz streunender und verlassener Tiere
• Unterstützung von Tierheimen um die Lebensqualität der dortigen Tiere zu verbessern
• Erziehung (insbesondere von Kindern) im Bereich Respekt gegenüber Tieren, erste Hilfe für Tiere, etc.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Maria Mattsson-Mercer (Schwedin); Gründerin und Präsidentin von AWL Inc. (e.V.) als "gemeinnützige Stiftung" amtlich eingetragen in North Carolina, USA. AWL finanziert sich ausschließlich über Spenden und wird durch freiwillige Helfer unterstützt. Näheres zu AWL unter www.animalswithoutlimits.com, bzw. zur Person www.miamattsson.com oder www.miamattsson.blogspot.com.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Das Projekt in Kampanien startete im Mai 2008, nachdem Mia Mattsson-Mercer mit ihrem Ehemann dorthin umgezogen war. Gegründet wurde AWL 1999 in Schweden. Es schlossen sich Aktivitäten in Bosnien & Herzegowina 2000-2002 und Bahrain 2003 an. AWL wurde gegründet, um Tieren, die unter schwierigen Bedingungen leben müssen, zu helfen. Dies ist ein Engagement, das nicht in kurzer Zeit zum Erfolg führen kann. In manchen Fällen wird es sogar Generationen dauern. AWL hat sich getreu seiner Satzung dem langfristigen Ansatz verschrieben.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes:
AWL arbeitet derzeit in der Region Neapel in Kampanien, um die miserablen Lebensbedingungen von Tieren, die auf der Strasse leben, zu verbessern. Die Region Neapel hat bekanntermaßen besonders gravierende Probleme mit Straßenhunden und AWL geht diese auf verschiedene Art und Weisen an:
Erstens nimmt AWL kranke, verletzte und misshandelte Straßenhunde auf, um sie über ein Netzwerk von Tierärzten mit dem Nötigsten zu versorgen – und falls eine Behandlung keinen Zweck hat, die Tiere auf humane Art und Weise einzuschläfern, um ihnen ein langes Leiden zu ersparen. Es beinhaltet auch das Füttern und die Behandlung von Straßenhunden, die in einer vergleichsweise sicheren Umgebung leben.
Zweitens arbeitet AWL mit Tierheimen in der Region zusammen, um beim Reinigen der Zwinger sowie der Hunde selbst zu helfen und sich um die Tiere durch menschliche Zuwendung zu kümmern ("sozialisieren"). Dieses geschieht durch Freiwillige, die die Tiere pflegen, waschen, mit ihnen spielen und spazieren gehen.
Drittens arbeitet AWL mit verschiedenen Zielgruppen, vornehmlich Kindern, zusammen, um deren Einstellung zu und den Umgang mit Tieren zu beeinflussen. Dabei sind vor allem traumatisierte Kinder von besonderem Interesse für AWL, da durch eine interaktive, vertrauensvolle Begegnung zwischen Kind und Tier (Hund oder Katze) der Heilungsprozess des traumatisierten Kindes gefördert werden kann.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Reinigung von "Tierheimen" und Zwingern: Private und kommunale Zwinger und Tierheime in der Region Neapel erhalten Unterstützung durch AWL. Diese werden mit Hilfe von Freiwilligen gesäubert. In besonders krassen Fällen werden die Tiere auch gepflegt, gereinigt und die Baulichkeiten ausgebessert, um die Lebensbedingungen der Tiere zu verbessern. AWL sorgte dafür, dass eine von ihr entdeckte, heruntergekommene "Verwahrungsanstalt" wegen Vernachlässigung der Tiere durch die Behörden geschlossen wurde und die dortigen Tiere durch AWL und italienischen Tierschutzorganisationen an Tierfreunde vermittelt werden konnte.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
"Rehaklinik für Straßenhunde", wo Tiere mit schwerwiegenden Problemen (Operation, gebrochene Gliedmaßen, etc.) in einer friedvollen Umgebung behandelt werden und sich erholen können. Während dieser Rekonvaleszenz-Phase würden sich Freiwillige um Adoptionsmöglichkeiten für diese Tiere bemühen, um sie von der Straße zu holen. Dies ist natürlich das primäre Ziel.
Fotos zum Projekt:

Früher
Ausgemergelter Boxer, der von AWL aufgepäppelt und vermittelt werden konnte.

Heute

Tägliche Fütterung der Straßenhunde
Wie heißt das Projekt?
Errichtung des ersten Tierheimes in Moldawien: Deutsch-Moldawische-Tierschutz-Foundation LAIKA
www.der-schrei.de
Zielsetzung:
Dass das Töten der Straßenhunde in diesem Land für immer aufhört.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Ich, Christa Schechtl, bin private Tierschützerin, neben meinem Beruf als freie Journalistin. Dadurch erfahre ich auch, wo es brennt. Der Tierschutz hat sich nun fest in mein Privatleben geschlichen. Neben Moldawien habe ich in Burgas/Bulgarien ein ehemaliges Todeslager in ein improvisiertes Tierheim umgewandelt. Zurzeit suche ich einen passenden Grund für ein eigenes, artgerechtes Tierheim in Burgas.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Mit dem Bau des ersten Tierheimes begann ich 2004. Und es wird immer noch weitergebaut. Ein Welpenhaus mit Mama-Kind-Appartment ist gerade fertig geworden. Nun plane ich, dass neben dem Tierheim liegende Haus in eine Tierklinik umzubauen. Das Tierheim LAIKA ist zukunftsorientiert und eine Lebensinvestition für das Land, die Bevölkerung und ein Paradies für die Tiere.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes:
Die Straßenhunde von Moldawien wurden eingefangen und im Todeslager mit einer Eisenstange erschlagen. Monatelange Verhandlungen mit der Regierung und mehrere Reportagen führten schließlich zur Schließung des Todeslagers. Ich nahm einen Großteil meiner eigenen Lebensversicherung, Sponsorengeld und flog nach Chisinau, Hauptstadt von Moldawien und begann mit dem Bau des ersten Tierheimes dieses Landes. Mit unsäglichen Rückschlägen. Ich wurde mit Steinen beworfen, beklaut und betrogen. Doch ich gab nicht auf. Nun hat sich die Situation etwas beruhigt, weil ich mittlerweise der größte Arbeitgeber im Dorf Chiorescu mit 12 Mitarbeitern bei etwa 150 Hunden und Katzen bin.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
In Moldawien wird nicht mehr getötet! Es werden zwar immer noch Hunde von der Straße gefangen und ins Todeslager gebracht, wo wir sie aber noch am selben Tag herausholen. Alle Tiere werden von uns kastriert. Die kräftigen Hunde kommen wieder an ihren angestammten Platz, die anderen werden an gute Plätze vermittelt. Mit Vor- und Nachkontrolle und Vertrag funktioniert das schon sehr gut. Die Einstellung der Bevölkerung gegenüber den Tieren hat sich sehr verändert. Kinder, die früher mit Welpen Fußball spielten, bringen sie nun zu uns ins Tierheim.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Um den Bau der Tierklinik zu bewerkstelligen.
Fotos zum Projekt:

Das Tierheim in Moldawien

Katzenstation

OP-Raum
Wie heißt das Projekt?
Dog and Cat Rescue Center Samui Thailand
www.samuidog.org
Zielsetzung
• Kostenlose medizinische Behandlung für Hunde und Katzen auf Koh Samui
• Impfung aller Hunde und Katzen
• Kastration aller Hunde und Katzen
• Entwurmung und Behandlung von räudigen Hunden mit "Iromec" Injektionen und "Amitraz" Waschung
• Behandlung bei Verletzung oder Krankheit, auch stationär
• Unterweisung der Bevölkerung in artgerechter Tierhaltung
• Betreuung der Tempeltiere mit kostenfreier Futterlieferung und medizinischer Notfallversorgung
• Kooperation mit Hoteliers unter dem Motto "wir vergiften keine Tiere", ausgezeichnet mit einem selbst entworfenen Gütesiegel
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Initiator für die Auffangstation ist Brigitte und Werner Gomm. Familie Gomm wollte 1999 eigentlich auf Samui ihren Lebensabend genießen aber das Leid der Tiere ließ ihnen keine Ruhe. Sie nahmen Tiere bei sich zu Hause auf. Initiator für das tierfreundliche Hotelprojekt ist Ulrike Brunner. Ich fliege schon über 25 Jahre nach Thailand und kann mit diesem Projekt meinen Beitrag und Schutz der Tiere gewähren.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Gründung: 1999. Es läuft noch und ist langfristig wie zukunftsorientiert angelegt. 2003 entstand das große Tierheim mit 7.500 square, 2005 wurde das Katzenhaus erbaut. 2006 das Welpenhaus und 2007 die Quarantänestation mit Einzelboxen, 2007 wurde das Tempelprojekt und die tierfreundliche Hotelkooperation ins Leben gerufen.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes:
Unsere Auffangstation für kranke und verletzte Hunde und Katzen umfasst 7.500 square und ist in 10 große Gehege aufgeteilt. Zusätzlich besteht es aus einem Katzenhaus mit Innen- und Außengelände. Ein Welpenhaus mit 20 Einzelboxen und Quarantänestation. Im großen Gehege befinden sich zusätzlich Einzelboxen für frisch operierte Tiere und ein klimatisierter OP-Behandlungsraum. Unser eigener Tierarzt kastriert täglich (außer Samstag und Sonntag) ca. 6 Tiere um eine unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden und es werden etwa genauso viele Tiere mit Schnitt- und Unfallverletzungen behandelt. Einmal die Woche bringen wir den Mönchen am Tempel kostenlos Futtersäcke und leisten bei den leicht verletzten Tieren eine Erstversorgung. Auch werden die Tiere regelmäßig geimpft. Die Anzahl der Tiere im Shelter wie an den Tempeln beträgt etwa 600 Tiere. Gesunde Tiere bringen wir zurück an die tierfreundlichen Hotelabschnitte oder suchen ihnen einen Besitzer. Wir arbeiten ehrenamtlich, finanzieren uns durch Spenden und Patenschaftsübernahmen. Der Kostenfaktor beträgt monatlich etwa 10.000 €.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Ja! Wir kastrieren täglich etwa 6 Tiere und behandeln etwa genauso viele mit Biss- und Unfallverletzungen.
Die Thailänder nehmen diesen kostenfreien Service gerne in Anspruch. Auch führt die Regierung seit einigen Jahren auf Ko Samui keine Vergiftungsaktionen mehr durch. Unter anderem hat die Regierung bestätigt, dass Samui aufgrund unserer langen Arbeit die einzige tollwutfreie Insel ist.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Im Moment ist unser Behandlungsraum gleichzeitig der OP-Raum. Um die Sterilität zu verbessern würden wir einen separaten sterilen OP Raum einrichten. Es müsste ein Raum komplett geliefert werden. Strom und Wasseranschluss. Dichte Fenster und ein OP-Tisch mit diversen Utensilien.
Fotos zum Projekt:

Hobo vorher - räudig und mit Schussverletzung

Hobo nachher

Aktueller OP- und Behandlungsraum
Wie heißt das Projekt?
EDU-CAN (Educación – Canarias = Erziehung - Kanaren)
Zielsetzung
Wir wollen das Bewusstsein der kanarischen Bevölkerung in Bezug auf Tiere verbessern. Wir wollen das Problem der Auseinandersetzung, Verwahrlosung und Quälerei an der Wurzel packen. Dies wollen wir erreichen mit Information und Erziehung schon bei den Kindern, um kurzfristig, mittelfristig und langfristig positive Resultate zu erzielen.
Das wollen wir erreichen durch:
- Schulische Erziehungskampagnen und Sensibilisierung auch für Erwachsene
- Förderung von Adoptionen und Verminderung von Tierkäufen
- Die Zahl der verantwortungsbewussten Tierliebhaber zu erhöhen, sich bewusst für ein Haustier zu entscheiden und die dementsprechende Verantwortung und Konsequenz auch bewusst zu tragen
- Die wahre Rasse "Podenco canario" zu zeigen und ihn als gelehriges Haustier vorzustellen und nicht nur als Jagdinstrument
- Kastrations-/Sterilisationskampagnen durchzuführen um unerwünschte Vermehrung und Auseinandersetzungen zu kontrollieren.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Seit dem Beginn unseres Weges haben die Mitglieder von "Perros sin Fronteras Gran Canaria" (gemeinnütziger Verein) festgestellt, dass die Zahl der Aussetzung von Tieren sehr hoch ist. Hier liegen die registrierten Fälle um die 4500 Tiere pro Jahr nur auf der Insel Gran Canaria, ohne die mitzuzählen, die nicht in die öffentlichen Tierheime gelangen. Diese Tiere sterben auf den Straßen und den Bergschluchten, von Autos angefahren oder vor Hunger und Durst. Die Tiere in den öffentlichen Tierheimen werden nach 21 Tagen getötet nach dem kanarischen Tierschutzgesetz, ungeachtet des Alters oder gesundheitlichen Zustandes. "Perros sin Fronteras Gran Canaria" sowie auch andere tierliebe Personen haben für mehr als 400 Tiere andere Möglichkeiten geschaffen, aber das ist lange noch nicht ausreichend. Deshalb arbeiten wir an dem Projekt, die Einstellung zu Tieren auf den Inseln zu ändern, um diese dramatische Situation zu ändern. Dazu haben wir folgende Aktivitäten geschaffen:
- Gespräche mit dem Umweltbeirat und mit dem Erziehungsbeirat um das aktuelle kanarische Tierschutzgesetz zu verbessern und das Projekt offiziell in die Klassenräume zu bringen
- Lehrmaterial vorzubereiten, die computergestützt sind, aber auch Bücher, Faltblätter, Merkblätter und Schilder beinhalten
- Gesprächsrunden in Schuleinrichtungen für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren durchzuführen, um durch sie ebenfalls die Eltern zu erreichen hinsichtlich des Respektes Tieren gegenüber
- Dabei wollen wir auch vehement auf die kanarische Rasse „Podenco Canario“ hinweisen, die ohne Zweifel die am schlechtesten behandelte Gruppe ist
- Eine "Adoptionswerkstatt" einrichten, die den Kindern durch Spiele, Faltblätter und multimediales Material die Liebe zu den Tieren nahe bringen soll
- Schildermaterial bei Tierärzten, Geschäften und Schuleinrichtungen aufzuhängen, um Adoption und Sterilisation/Kastration zu fördern
- Digitale Zeichen zu setzen mit den Fotos der Hunde in den Tierheimen und den Welpen, um mit den Tierverkäufen in den Geschäften Schluss zu machen. Die werden aufgehängt bei Tierärzten und Geschäften mit Tierverkäufen, die dann auch ausgezeichnet werden, wenn sie die Tierverkäufe und die Ausstellung von Hunden in den Schaufenstern und Glaskäfigen zwecks Werbung einstellen.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
PERROS SIN FRONTERAS GRAN CANARIA
Wir sind ein gemeinnütziger Verein der hunderten von ausgesetzten Hunden und manchmal auch Katzen hilft, ein besseres Leben führen zu können. Einen Teil unserer Arbeit kann man auf unserer immer noch im Aufbau befindlichen Website www.perrossinfronterasgrancanaria.org sehen.
Wir sind Kämpfer und Nonkonformisten, die alle Zeit die sie haben neben des Berufs und der täglichen Arbeit, in die Verbesserung der Lebensumstände dieser gequälten, ausgesetzten und vergessenen Tiere stecken.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Der Verein besteht im Moment aus tierlieben Freiwilligen, die die Notwendigkeit gesehen haben, sich legal zu vereinen, um die Situation zu verbessern. Neben dem Beruf bleibt nur eine Tierhilfe, wollen aber einen Tierschutz erreichen. Das Projekt ist bereits gestartet und wird hoffentlich lange Zeit laufen, bis wir erreichen, dass die Rechte der Tiere respektiert werden. Bis wir erreichen, dass die Bevölkerung versteht, dass es Lebewesen sind die Schmerz empfinden wenn man sie quält; sie keine Spielzeuge sind; sie nicht an Minderjährige verschenkt werden sollen weil es die Erwachsenen sind, die die Verantwortung haben und sich um ihre Belange kümmern müssen; bis sie merken, dass Tiere Gefühle haben; bis sie alle Tiere der Inseln mit Respekt behandeln und mit ihnen mitfühlen, ihre Liebe, ihre Freude, Schmerz und alles was man mit ihnen fühlen kann. Bis wir erreichen, dass die Auseinandersetzungen und Tierquälereien auf den kanarischen Inseln aufhören, egal welche Art und Rasse.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Einen sehr kleinen Prozentsatz. Gemessen an der Anzahl der Aussetzungen konnten erst wenige Hunde gerettet werden. Das Projekt hat gerade erst angefangen.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Für die Herstellung von Lehr-/Lernmaterial (Merkblätter, Fotokopien, Stifte, CDs und Bücher).
Für die Herstellung von Schildern.
Für die Herstellung von Transparenten.
Für den Erwerb von digitalen Datenträgern.
Für den Erwerb eines Projektors.
Für den Erwerb eines Laptops.
Für die Unterhaltung der Website, die momentan von Freiwilligen geführt wird.
Jeder Einsatz wird von Freiwilligen geleistet. Wir rechnen mit professioneller Hilfe, die uneigennützig mit unserem Verein "Perros sin Fronteras Gran Canaria" zusammenarbeiten, um die Gesprächsrunden zu leiten.
Fotos zum Projekt:

Tägliches Saubermachen


Flüge in ein neues Leben
Wie heißt das Projekt?
Förderinitiative „Heaven’s Gate"
www.foerderinitiative-heavens-gate.de
Zielsetzung
Tieren ein zu Hause zu geben, Waschbärenkinder, Murmeltiere, Eichhörnchen, deren Mütter von Menschenhand getötet werden, aufzuziehen und auszuwildern, Gnadenhof, Schlachtpferde freizukaufen auch behinderte und schwierige Tiere liebevoll zu betreuen. Damit auch Feriengäste aufgenommen werden können, wurden Tipis (Zelte) und einige Cabins gebaut. Der Erlös sollte dann in die Tierhaltung fließen. Auch aktive Hilfe wird dann vergütet.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Brigitte und Alois Boehmer sind in die Nähe der Rocky Mountains gezogen um dort Heaven’s Gate aufzubauen. 1994 sind sie aus Deutschland ausgewandert, um sich dort den Tieren zu widmen. In der Gegend, in der sie bis 2008 lebten, wurde die Natur immer mehr bezwungen – somit eine Gefahr für die Waschbären. Sie kauften dann Land in Alberta und wohnten 9 Monate in einem Campingbus um für die Tiere Ställe und Koppeln zu bauen. Kauften mehr Tiere frei (Lamas, Pferde, Rind, Katzen, Hunden, Waschbären) und verzichteten auf viele Dinge, die für unser Leben selbstverständlich sind.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Ich bin 40 Jahre alt und arbeite seit Jahren in der Tierkommunikation versuche mit meiner Arbeit auf medialer Ebene zu unterstützen. Führe und gestalte die Internetpräsenz und ziehe hier Hasen – Rehe – Marder usw. verletzte Tiere, um sie dann in die Natur zu entlassen.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Das Projekt wurde im Jahr 2008 von Adrian Pfeiffer ins Leben gerufen und seit Frühjahr 2009 führe ich es weiter. Es ist darauf angelegt, in der Zukunft vor allem den Waschbären in Kanada mehr Schutz zu gewähren.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Ja, viele Tierheime, Tierärzte und priv. Personen bringen die Tiere schon nach Heaven’s Gate oder benachrichtigen Ehepaar Boehmer. Viele Helfer verbringen ihre Ferien dort, um aktiv zu helfen.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Um mehr Unterbringungen zu bauen. Gehege für Waschbären wären sehr notwendig, da sonst die Bestimmungen nicht erfüllt werden!
Fotos zum Projekt:

Auch Eichhörnchen werden aufgezogen, um anschließend in die freie Wildbahn entlassen zu werden

Die Tiere leben alle zusammen und sind eine sehr herzliche Herde. Jedes Einzelne ist ein Individuum und hat eine traurige Geschichte

Die kleinen Waschbären brauchen rundum Betreuung, viele Medikamente und spezielle Milch aus Ziegen- und Katzenaufzugsmilch
Wie heißt das Projekt?
Hilfe für Tiere im Tierheim Bekescsaba/Ungarn
www.sunnydays-for-animals.de
Zielsetzung
In Szilvia Sümeghy’s Tierheim in Bekescsaba leben fast ausschließlich alte und/oder kranke Hunde, die keine Chance auf Vermittlung haben. Wir möchten das Tierheim (neu) aufbauen, die Pflege und Verpflegung der Hunde gewährleisten.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Das Tierheim wurde von Szilvia Sümeghy vor 10 Jahren gegründet. Sie hat ihr gesamtes Vermögen (eine Erbschaft und als diese verbraucht war, auch noch einen Kredit von 1,5 Mio. Forint) für die Hunde aufgebraucht. Als sie kurz vor der Schließung des Tierheimes stand, bat sie uns um Hilfe. Mitte Oktober 2009 fuhren wir so mit einer ersten Hilfslieferung nach Ungarn und konnten u.a. für die kommenden 6-8 Monate Futter zur Verfügung stellen, ebenso wie eine Waschmaschine, Trockner, Tiefkühlschrank, Wasch- und Putzmittel sowie Decken, Leinen etc. zur Verfügung stellen.
Die vorhandenen Zwinger sind mehr als baufällig, haben keinen festen Untergrund, d.h. bei starkem Regen stehen die Tiere bis zum Bauch im Schlamm. Viele sehr alte und kranke Tiere sind in Szilvias Wohnhaus auf 2 Etagen untergebracht, um Kälte und Nässe zu entgehen. Szilvia selbst bewohnt in ihrem Haus nur ein einziges Zimmer: ihr Schlafzimmer. Zusätzlich zur Versorgung der Tiere arbeitet sie, um zumindest einen Teil der Kosten selbst tragen zu können.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Wir sind ein recht kleiner Verein, der sich aber nicht scheut, große Projekte zu initiieren und durchzuführen. Alle Projekte werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Alle für die Durchführung der Projekte entstehenden Reisekosten werden grundsätzlich von den Reisenden in Eigenleistung bezahlt.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Das Projekt wurde Mitte Oktober 2009 mit der ersten Hilfsfahrt nach Bekescsaba gestartet. Das Tierheim wird auch weiterhin von uns betreut. Ostern 2010 würden wir gern mit dem (Neu-)Aufbau des Tierheims beginnen, um die Unterbringung, Pflege und Versorgung der Tiere unter verbesserten Bedingungen gewährleisten zu können.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Nachdem im Oktober 2009 kein Futter für die Hunde mehr vorhanden war, starteten wir eine erste Hilfsaktion und fuhren mit Futter, Waschmaschine, Trockner, aber auch Wasch- und Putzmittel, Decken, Handtüchern und vielem mehr (insgesamt etwa 3,5 Tonnen) zum Tierheim. Futter konnten wir für etwa 6-8 Monate zur Verfügung stellen; Ebenso Medikamente für den kommenden Monat durchschnittlich 280 EUR (je nach Wechselkurs). Siehe hierzu den ausführlichen Reisebericht auf der Homepage.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Das Preisgeld würden wir zum (Neu-)Aufbau des Tierheims verwenden. Hierbei müssen neue und eine ausreichende Menge an Zwingern mit einem gut zu reinigenden Untergrund geschaffen werden, der dann auch desinfiziert werden kann. Die Situation der Tiere und ihrer Haltung ist auf Dauer so nicht haltbar und bedarf einer dringenden Veränderung! Dies ergibt sich ebenfalls aus den folgenden Bildern.
Fotos zum Projekt:



Wie heißt das Projekt?
Grönlands traurige Schlittenhunde
www.tierschutzverein.at
Grönland wird mit Eis, Schnee und Eskimoromantik in Verbindung gesetzt, ein Ort, wo Mensch und Tier versuchen, den Kampf gegen die Kälte zu gewinnen. Die grausame Realität sieht anders aus. Ca. 21.000 Schlittenhunde, sogenannte Grönlandhunde, vegetieren unter lebensunwürdigen Umständen vor sich hin. Sie verbringen ihr kurzes Leben an Ketten gefesselt. Wasser und Futter sind selten, menschliche Zuwendung gibt es überhaupt nicht, denn die Hunde haben nach Meinung der Inuit keine Seele. Bereits mit 6 Monaten müssen junge Hunde die Schlitten ziehen, nach 2 Jahren werden sie erschossen.
Viele Hunde verdursten an der Kette, Welpen sterben auf eisigem Boden – die Schlittenhunde Grönlands leiden und sterben unbemerkt. Die Welpen müssen am nackten Boden liegen, auch im Regen, Welpenhütten sind zwar gesetzlich vorgeschrieben, doch es hält sich niemand daran. Schlimm ist, dass die Ketten der Muttertiere ganz knapp neben den Welpen befestigt sind. Läuft die Mutter dann auf und ab, scheuert die Kette über die Kleinen, diese schreien jedes Mal auf vor Schmerz, doch das kümmert niemand. Oft können die Mütter nicht zu den Welpen, weil die Ketten schon so verwickelt sind, dass sich die Hunde nicht einmal einen halben Meter bewegen können.
Zwar stehen überall Eimer oder Bottiche, doch zumeist leer. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass 90% der Tiere kein Wasser haben, oder zumindest nur sehr selten, viele Hunde sind vor Durst schon wahnsinnig und das obwohl manchmal Wasser in Rinnsalen an ihnen vorbeifließt, doch sie können es nicht erreichen, weil die Ketten zu kurz sind…
In den entlegenen Dörfern, die man meist nur mit dem Boot erreicht, wird das Ausmaß der Tragödie erst so richtig sichtbar. In jedem Dorf leben mindestens 150 Hunde, alle unter widrigsten Umständen, angekettet, manche bis zur fast vollständigen Unbeweglichkeit in den Ketten verwickelt, ohne Wasser, ohne Futter. Denn Futter gibt es im Sommer nur alle 3-4 Tage maximal, oft nur einmal pro Woche und dann nur Eingeweide von Robben, ab und zu etwas Fisch.
Fast unglaublich daher, wie freundlich dennoch diese Hunde sind, alle wedeln, lecken einem die Hand, springen an einem hoch, wollen spielen. Manche lassen sich sofort am Bauch kraulen, so gut wie keiner zeigt sich aggressiv.
Man sieht wie traurig die Hunde sind, man erkennt ihre Verzweiflung in ihren Augen, man erkennt ihre Trauer an den hängenden Ohren, selbst die Welpen haben bereits einen traurigen Gesichtsausdruck. Alle Hunde sitzen auf Felsen, in Müllhalden, zwischen Glasscherben, Dreck und Getränkedosen. Mutterhündinnen versuchen mit letzter Kraft für ihre Welpen ein Nest aus Grasbüscheln zu bauen, Hunde winseln und schreien verzweifelt um Hilfe, wenn sie jemand sehen, von dem sie meinen, er würde ihnen helfen. Bei jeder Kontrolle werden Hunde erschossen, manchmal bis zu 60 Tiere, Hunde, die ganz leicht gesund zu pflegen wären, denn Grönlandhunde sind äußerst zäh. Die Tierärztin erzählte, manchmal werden den Hunden die Zähne eingeschlagen, damit sie sich nicht los beißen können.
Verbesserung der grundlegenden Lebensbedingungen der der Schlittenhunde:
1. Dauernder Zugang zu Wasser
2. Regelmäßige Fütterung
3. Welpenhütten
4. Regelmäßige Kontrolle des Gesundheitszustandes der Hunde (laktierende Hündinnen)
5. Tägliche Kontrolle der Ketten
6. Flächendeckende Aufklärung der Hundehalter über diese wichtigen Punkte
7. Verbindung schaffen zwischen Hund als fühlendes Lebewesen und Hundehalter, der Verantwortung trägt – hier liegen die größten Chance bei den Schulen als Mittel zur Aufklärung
Eine Perspektive für Grönlands Kinder: Leider hat Grönland eine hohe Suizidrate bei jungen Menschen. Der Österreichische Tierschutzverein sieht im Tierschutz auch Menschenschutz, wir möchten das Hundeprojekt daher auch in den Dienst der jungen Menschen stellen.
Unsere Idee:
Generell das Thema Tierschutz nach Grönland bringen, zunächst die Problematik der Schlittenhunde. Ein Schulvideo, das zeigt, welche Bedingungen für ein artgemäßes Hundeleben erfüllt werden müssen, kann mit Vorträgen an Schulen gebracht werden, vorbildliche Hundeführer können jungen Menschen zeugen, wie man Schlittenhunde artgerecht hält und versorgt. Der Österreichische Tierschutzverein möchte mit Hilfe von internationalem Sponsoring eine Auffangstation für herrenlose Schlittenhunde bauen. Hier können auch einige junge Menschen eine Arbeitsstelle finden – als Tierpfleger. Ziel wäre, mehrere dieser Auffangstationen in ganz Grönland zu etablieren, in Zusammenarbeit mit grönländischen und dänischen Fachleuten. Es ist uns klar, dass dies nicht eine Lösung für alle Kinder und Jugendliche in Grönland sein kann, doch wir sehen es als kleinen Beitrag für eine bessere Zukunft.
Umsetzung:
• Wichtig sind interessierte, engagierte Politiker in Grönland und Dänemark
• Schaffung von Kontakten in Grönland mit Schulen, Hundeführern, Tierärzten
• Sponsoring durch Unternehmen, die Verbindung mit Grönland und Dänemark haben, um die Auffangstationen zu bauen
• Produktion des Schulvideos (kann kostenlos von Marion Löcker gedreht und geschnitten werden)
• Ein möglicher Lösungsansatz zusammen mit Politikern, Behörden, Unterstützern: langfristig ein Jugend-Beschäftigungsprogramm
In Kombination mit dem Problem Hunde wäre es sinnvoll, Jugendliche, die ohne Beschäftigung sind, in das Konzept mit einzubauen. Jugendliche, die zwar Arbeitslosengeld erhalten, haben eventuell eine gewisse Perspektivlosigkeit – in einer Arbeit gut zu sein und es richtig zu machen ist eine wichtige Herausforderung. Wenn man mit diesem Projekt beweisen kann, dass junge Menschen etwas lernen können, sich bilden und auch Erfahrung sammeln, wäre dies nicht unterstützenswert?
Bei der ganzen Hundeproblematik verhält es sich so, dass die Hilfe vor Ort geschehen muss. Was wäre zielführender als junge Menschen aus dem jeweiligen Dorf, in dem die Hunde gehalten werden, einzubinden. Sie wissen, wer die Hunde hält und wo diese sind, sie haben ein nachbarschaftliches Verhältnis zu ihren Nachbarn und den Hundehaltern, ja vielleicht ist einer der Hundehalter ihr Vater.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Marion Löckner
• Kampagnenleitung ÖTV
• August und Dezember 2007 in Grönland
• Videodokumentation erstellt
• Seit 17 Jahren im Bereich Kampagnen und Projekte tätig
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
• Start September 2007
• Läuft noch
• Zurzeit Kontakt mit dänischem EU-Parlamentarier, dänischen Politikern, Schulen in Grönland
• Langfristig geplant
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Es gab Termin mit grönländischem zuständigen Minister in Grönland – er stimmte dem Projekt zu. Kontrollplan für Hundekontrollen wird neu erstellt – strengere Kontrollen bereits jetzt. Neues System für Ketten – ohne Verwicklung (Kettenhaltung bleibt) aufgrund unserer Tätigkeit.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
• Reise nach Grönland, um Schulfilm zu drehen
• Treffen mit Politikern, Lehrern in Grönland
• Hundehüttenbau
• Versorgung von Notfallhunden (2 fanden neue Heimat in Österreich, dies soll jedoch nicht Ziel und Lösung sein).
Fotos zum Projekt:

Hundeleben...


Wie heißt das Projekt?
Podenco-Hilfe Lanzarote
(In Österreich haben sich Tierfreunde zur "Initiative für die gequälten Hunde von Lanzarote" zusammengeschlossen und arbeiten "Hand in Hand" für dieses und in diesem Projekt)
Zielsetzung
- nachhaltige Verbesserung der Haltungsbedingungen und Lebensumstände der Hunde auf Lanzarote
- Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der Bedürfnisse und Leidensfähigkeit der Hunde
- Kastrationsbereitschaft der Hundehalter muss erhöht werden um die jährliche "Welpenflut" nachhaltig zu verringern
- Fortbestand der Rettungsstation/Pflegestelle um so viele Hunde wie möglich vor dem sicheren Tod zu bewahren.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Unser Verein unterhält auf Lanzarote eine Rettungsstation in der viele todgeweihte Hunde zum ersten Mal in ihrem Leben Unterschlupf und Sicherheit finden. Wir retten Hunde aus den Tötungsstationen und nehmen Hunde auf die herzlos ausgesetzt wurden oder direkt bei uns abgegeben werden, weil man kein Interesse hatte sich um sie zu kümmern (sie würden sonst getötet oder in eine der Tötungsstation gebracht werden)
-Alle Hunde werden von uns tierärztlich betreut, entwurmt, geimpft, gechipt und (ausgenommen natürlich Welpen) kastriert. Sie lernen in der Pflegestelle ( oft erstmals im Leben) menschliche Zuwendung, regelmäßiges Futter und Wasser kennen und werden liebevoll auf ein neues Zuhause (Vermittlung direkt auf Lanzarote, Deutschland, Österreich oder Schweiz) vorbereitet.
-Die Hundehalter/Bevölkerung auf Lanzarote wird über die Wichtigkeit einer Kastration der Hunde (Tiere werden größtenteils unbeaufsichtigt oder im "gemischten Rudel" im Freien gehalten) informiert bzw. davon überzeugt und es erfolgt (je nach unseren finanziellen Möglichkeiten) eine Beteiligung/Übernahme der Kastrationskosten, damit die Kastration auch wirklich durchgeführt wird und die Durchführung nicht an einer evtl. fehlenden finanziellen Möglichkeit scheitert.
-Werden Missstände in der Hundehaltung entdeckt (oder von Tierfreunden gemeldet ) versuchen wir mit dem Besitzer eine Besserung zu "erarbeiten" (mit viel Feingefühl, denn sonst erreicht man auf Lanzarote nichts).
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Frau Margarethe Schwarze lebt seit über 10 Jahren auf Lanzarote. Als sie ihre erste Podenca halbverhungert und ausgesetzt in den Bergen fand, hat sie das Schicksal der armen Hunde nicht mehr losgelassen. Seither investiert sie ihre ganze Kraft und Energie, ihr ganzes Herz, viel Zeit, Geld und Hingabe in die Tierschutzarbeit auf Lanzarote. Ihr ist es zu verdanken, dass viele nicht gewollte Hunde ein wunderschönes, liebevolles Zuhause gefunden haben. Der Verein Podenco-Hilfe Lanzarote e.V. wurde am 18.10.2003 gegründet. In Österreich haben sich Tierfreunde im Jahre 2006 zur "Initiative für die gequälten Hunde von Lanzarote" zusammengeschlossen um dieses Projekt zu unterstützen.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Begonnen hat unsere Frau Schwarze mit der Tierschutzarbeit vor mehr als 10 Jahren. Der Verein Podenco-Hilfe Lanzarote e.V. wurde am 18.10.2003 gegründet. Das Projekt ist zukunftsorientiert angelegt, da durch Kastration die Hundepopulation verringert und durch die Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung das Hundeleid nachhaltig verbessert wird. Das Projekt wird und muss laufen solange die Hunde auf Lanzarote unsere Hilfe und unseren Schutz benötigen.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Der guten Kommunikation zwischen Frau Schwarze und den Mitarbeitern der Tötungsstationen sowie den Tierärzten ist es zu verdanken, dass viele todgeweihte Hunde gerettet werden konnten und nun ein wunderschönes Zuhause haben. Es gelingt immer öfter, Hundehalter von einer Kastration ihrer Tiere zu überzeugen (insbesondere wenn Kosten von uns übernommen werden). Es werden immer öfter ungeliebte/ ungewollte Hunde nicht in den Bergen grausam ihrem Schicksal überlassen, sondern direkt in der Rettungsstation abgegeben.
Auch Leute aus der Bevölkerung adoptieren Hunde direkt aus unserer Rettungsstation und vereinzelt erklären sich auch Tierfreunde auf Lanzarote bereit einem unserer Schützlinge einen Pflegeplatz anzubieten.
Auf Grund der Internetpräsenz in Deutschland (www.podenco-hilfe-lanzarote.de) und Österreich (www.hunde-lanzarote.at) engagieren sich immer mehr Tierfreunde und Helfer an unserem Projekt – einerseits durch Sach- und/oder Geldspenden, durch Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung oder auch durch ehrenamtliche Mitarbeit am Projekt im Heimatland oder direkt auf Lanzarote.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
- Kastrationszuschüsse für Hundehalter um die Häufigkeit der Kastrationen zu steigern und dadurch nachhaltig die Hundepopulation zu verringern.
- Neubau der Rettungsstation auf eigenem Grundstück (ist bereits vorhanden), da die Eigentümerin für das Grundstück, auf dem wir die derzeitige Pflegestelle erbaut haben Eigenbedarf angemeldet hat.
Fotos zum Projekt:

Für viele aus der Tötungsstation gerettete Hunde begann durch uns ein neues Leben
Früher

Heute

Die Hundehaltung auf Lanzarote muss unbedingt verbessert werden - viel Überzeugungsarbeit ist hier noch notwendig
Wie heißt das Projekt?
Rettung der Katzen des AVE-Geländes
www.sosgats.com
Zielsetzung
Rettung der herrenlosen Streunerkatzen und der ausgesetzten Hauskatzen, insbesondere all der Katzen die unmittelbar an den Schienen der AVE Strecke bzw. AVE Großbaustellen leben und in großer Lebensgefahr sind. Mit der AVE Strecke ist die neue Strecke des Hochgeschwindigkeitszuges gemeint, der die Stadt von Barcelona durchqueren wird. Das Unterfangen: Einfangen der Katzen von der AVE Großbaustelle, tierärztliche Versorgung, Kastration, Vermittlung, Unterbringung in einer Auffangstelle und Verpflegung der vielen, wilden Katzen, die nicht vermittelt werden können.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Dieses Projekt begann im Jahre 2006 und ist immer noch von großer Aktualität:
Nach wie vor leben Katzen an den Schienen der AVE Großbaustelle die in großer Gefahr sind und eingefangen werden müssen. Hiezu kommt die tägliche Pflege der bereits geretteten Tiere, die sich im Auffanggehege befinden. Konkret bedeutet dies das Verpflegen, die tierärztliche Betreuung und das andauernde Bestreben, die dürftigen Einrichtungen, in denen sich die Katzen derzeit befinden, aufzubessern.
Die Einrichtung, in den die geretteten Katzen aktuell untergebracht sind wurden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Jedoch wird von staatlicher Seite keine Garantie gewährleistet, dass die Katzen dort dauerhaft untergebracht werden können. Es handelt sich zudem um sehr dürftige Einrichtungen, in denen Katzenkinder, kranke Katzen und alte Tiere nicht artgerecht gehalten werden können. Diese werden deshalb oft in den privaten Haushalten der ehrenamtlichen Mitarbeiter untergebracht, doch auch hier gibt es ein Limit was Kapazitäten betrifft. Da die städtische Verwaltung im Bereich Tierschutz nicht verlässlich und oftmals Entscheidungen betreffend unvorhersehbar ist, strebt SOS Gats in erster Linie Unabhängigkeit und Selbstständigkeit an, um all diesen Tieren eine sichere Zukunft garantieren zu können. Problematisch ist zudem, dass hier in Barcelona wilde, kranke und alte Katzen nach wie vor in CAAC (hiesige Tierheime) euthanasiert werden.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Es fand sich eine Personengruppe mit demselben Anliegen: das Wohlergehen der Katzen. Wir lernten uns beim Füttern der Katzen an den AVE Schienen kennen und gründeten später die Tierschutz-Organisation "SOS GATS". Als der Bau des AVE angekündigt wurde und klar war, dass eine Strecke von über 5 km bald mit Zement und Beton bedeckt werden sollte, schauderten wir über das große Katzenblutbad, das uns und den Katzen bevorstand. Uns war klar, dass wir die nur durch eine Mobilisierung vieler Menschen verhindern konnten damit die hiesigen Autoritäten uns überhaupt Gehör schenkten. Insgesamt drohten damals über 400 Katzen das Schicksal entweder lebendig in den vielen Trümmern und dem gewaltigen Bauschutt begraben zu werden oder ernsthaft durch die vielen Maschinen der Baustelle verletzt zu werden.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Im Sommer 2006 reichten wir im hiesigen Rathaus eine umfangreiche Unterschriftenliste ein, gingen mit Briefe an die Presse und traten mit unserer Internetseite an die Öffentlichkeit. Unser Freund Rafa drehte ein Video, dass wir überall zu veröffentlichen versuchten: http://www.youtube.com/watch?v=PgcNo-TRbmo
Es gab eine Ausstrahlung im Fernsehen, in dem die Katzen an den Schienen sichtbar waren. Entscheidend waren letztlich die vielen E-Mails die die hiesigen Behörden von uns allen bekamen: So erreichten wir, dass man die vielen Katzen in Lebensgefahr und auch uns nicht mehr länger ignorieren konnte. Die Behörden konnten nun nicht mehr umhin mit uns in Verhandlung zu treten.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Die kleine Personengruppe, die damals das Projekt begonnen hatte wuchs beständig an. Viele Menschen hatten Mitleid mit den Katzen und viele spanische und auch ausländische Tierschutzvereine begannen uns zu helfen, damit die hiesigen Behörden weiter mit diesem Thema konfrontiert wurden und sich nicht aus der Verantwortung stehlen konnten. Sie unterstützten uns mit den Verhandlungen, so dass ein Abkommen getroffen wurde: Man stellte uns eine Fläche von 400m² zur Verfügung. Diese ist zwar trostlos und befindet sich unter einem sehr befahrenen Autobahnkreuz, aber zum Umsiedeln der Katzen reichte sie aus. Zudem erhielten wir eine Subvention von 19.000 €. Das Geld sowie die Zusicherung des Grundstücks erhielten wir 15 Tage vor Beginn der Bauarbeiten, sodass in einer Großaktion unter Mithilfe von vielen tierlieben Menschen die Katzen eingefangen und umgesiedelt wurden. Es waren über 400 Katzen und schon nach 6 Monaten war die Subvention durch die vielen Kastrationen und Tierarzt-Rechnungen aufgebraucht. Aber zumindest hatten wir sie alle in Sicherheit, zwar in einem dürftigen Auffanggehege, aber weg von der Baustelle.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Wir müssen die Lebensqualität all der Katzen, die wir seit dem haben, dringend verbessern: das Gehege ist dürftig ausgestattet und es mangelt an den grundlegenden Ausstattungen. Wichtige Tierarzt-Schulden müssen bezahlt werden um die Zusammenarbeit mit Tierärzten, denen wir sehr dankbar für ihre bisherige Hilfe sind, nicht zu gefährden. Nach wie vor müssen wir Katzen aufnehmen, die sich durch die Baustelle an anderen Stellen niedergelassen haben. Ein wesentlicher Grund für unsere Teilnahme ist auch, dass wir Europa und der Welt gerne sagen und zeigen möchten, wie traurig die Lage für Tiere in Spanien ist, wie rückständig man hier in Sachen Tierschutz ist und wie wenig Respekt den Tieren hier leider zukommt. Nach wie vor werden hier bei uns in Barcelona Bauruinen, in denen Tiere leben, ohne jede Rücksicht auf deren Recht auf Leben einfach so abgerissen. Den Tieren hier muss geholfen werden, nur leider fehlen dazu oft die Mittel.
Fotos zum Projekt:



Wie heißt das Projekt?
Teresas Schützlinge
Zielsetzung
Die notwendigsten Maßnahmen bei Teresa konkurrieren untereinander, was ihre Dringlichkeit anbelangt. Allen voran stand zunächst eine Bestandsaufnahme, gefolgt von einer medizinischen Versorgung der Tiere. Kastrationsmaßnahmen sind dauerhaft notwendig, da immer wieder Tiere bei Teresa vor der Tür "abgeladen" werden. Das Grundstück muss weiter entrümpelt werden und "tierheimgerecht" bebaut werden. Es fehlt an Fundamenten, Gehegen, einer Kranken- und Quarantänestation, Decken, Schüsseln, Schränken, Tüchern, Hundehütten, Transportboxen, täglichen Helfern…die Liste ist endlos. Primäres Ziel ist es zunächst, aus diesem Zufluchtsort einen "gesunden" und weitgehend artgerechten Aufenthaltsort für die Tiere zu machen und deren Versorgung zu sichern.
Darüber hinaus sehen wir das Refugio von Teresa als wichtigen Stein im Fundament unserer Arbeit und Vision. Unser oberstes Ziel, von dem wir geleitet werden, ist es, das Leben der Straßenhunde Sardiniens deutlich zu verbessern, die Geburtenkontrolle der Streuner und auf die Situation in Sardinien national und international aufmerksam zu machen. Als Einheimische hat Teresa die Möglichkeit, sich unter ihren Landsleuten ganz anders Gehör zu verschaffen, als es uns "Ausländern" oftmals möglich ist.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projekts
Auf Teresas Grundstück nahe Alghero versorgt sie mit Hilfe eines deutschen Ehepaares rund 70 Hunde und mehr als 20 Katzen. Viele Hunde kommen verletzt, andere fast nackt und völlig abgemagert. Teresa ist über 70 Jahre alt und der Situation schon lange nicht mehr gewachsen. Der Zustand des Grundstücks war eine Katastrophe und immer wieder werden neue Hunde und Katzen vor dem Grundstück von Teresa abgesetzt. Teresa lebt von einer schmalen Rente und wenn das Geld nicht ausreicht, dann gibt es für sie und die Hunde nur noch trockenes Brot zu essen. Neben der Anfrage an die italienischen Behörden mit der Bitte um Unterstützung (Antrag läuft und dauert gemäß der italienischen Bearbeitungszeit) haben wir einen langfristigen Plan ausgearbeitet, um Teresa mit Weitblick zu unterstützen. Fehler, die in anderen Tierheimen gemacht werden, sollen hier vermieden werden (Tartanböden statt Beton, Wasserablaufsysteme für Regenzeiten, mobile Zäune…). Darüber hinaus versuchen wir, die täglich anfallende Versorgung der Tiere zu sichern und wenn möglich, über unsere Helfer vor Ort auch mit anzupacken. Einen zeitnahen Bericht des Projektes auf unserer Internetseite www.niemandshunde.com macht das Projekt für alle Helfer, Paten und Interessierten transparent.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Über 100 Helfer sind im Einsatz für NiemandsHunde. Im Februar 2009 ist es uns gelungen aus den Reihen unserer Helfer in Sardinien einen zweiten, einheimischen Verein zu gründen. Der Verein "Cani di Nessuno" arbeitet gemeinsam mit uns an unseren Projekten und Zielen. Unser Hauptanliegen ist es durch langfristig angelegte Projekte vor Ort sinnvollen, präventiven Tierschutz zu betreiben. Wir möchten die Situation der Straßenhunde nachhaltig verbessern. Dies wird umgesetzt durch ein politisches Engagement, durch Aufklärung und Sensibilisierung aber vor allem durch Kastrationen. Nur eine gezielte Geburtenkontrolle kann die Not auf lange Sicht lindern! Ein weiterer Baustein unserer Arbeit ist die Kooperation mit unserem Partnertierheim, dem "Refugio i fratelli Minori" in Olbia. Über 700 Hunde sitzen hier hinter Gittern. Diesen Hunden helfen keine präventiven Ansätze mehr. Die einzige Hilfe, die wir hier leisten können, ist eine solide Vermittlung nach Deutschland.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Am 12. November 2008 waren wir zum ersten Mal bei Teresa und haben das Projekt umgehend gestartet, nachdem wir uns ein Bild von den schlimmen Zuständen bei ihr gemacht haben. Es ist ein Projekt, das auf lange Sicht angelegt wurde und daher hoffen wir, dass Teresa sich noch vielen gesunden Lebensjahren gegenüber sieht.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Seit November 2008, als wir unser Projekt ins Leben gerufen haben, hat sich sehr viel zum Guten verändert! Alle Hunde sind medizinisch behandelt, viele von ihnen in laufender Therapie. Einigen Hunden hat dieser Einsatz das Leben gerettet. Über fast 8 Monate waren die Helfer vor Ort und die Tierärzte jedes Wochenende im Einsatz, um notwendige Behandlungen, Operationen und Kastrationen durchzuführen. Über 14.000 Euro Spendengelder hat es verschlungen, bis wir das Grundstück soweit hergerichtet hatten, die Gehege angelegt waren und all Hunde medizinisch behandelt waren. Zusätzlich haben wir von diesen Spenden in den letzten Monaten einen Großteil der Futterkosten tragen können.
Aktuell können wir durch Patenschaften für die Hunde von Teresa mit einer monatlichen Summe von 625,00 Euro unterstützen. Hinzu kommen in manchen Monaten einzelne, zusätzliche Spenden von Tierfreunden, sowie viele Sachspenden.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Das Geld aus Spenden und Patenschaften ist sehr viel – es reicht dennoch bei Weitem nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Immer noch ist es so, dass Teresa jeden Monat ihre spärliche Rente für die Hunde ausgeben muss und selbst wirklich keinen Cent mehr hat. Ihre Rente ist mit 280,00 Euro so eng bemessen, dass Teresa eigentlich jeden Cent selbst mehr als gut gebrauchen könnte. Aber seit Jahrzehnten stellt sie das Wohl der Hunde über das eigene Wohl. Ihr Leben gehört den Tieren, ohne wenn und aber.
Das Preisgeld würden wir auf die tägliche Versorgung von Teresas Schützlingen verwenden. Die Kosten liegen bei monatlichen 1500€ und uns fehlen Monat für Monat zwischen 600 und 800€, um diese Versorgung sichern zu können.
Fotos zum Projekt:


Hunde, in solchen Zuständen waren bei Teresa keine Einzelfälle und finden sich immer wieder vor ihrer Tür wie Müll, der entsorgt wurde.

Seit August 2009 ist Teresa glückliche Besitzerin einer Gefriertruhe. Diese braucht sie dringend, um preiswerte Schlachtabfälle kaufen zu können.
Wie heißt das Projekt?
Tierinsel Umut Evi e.V. - "Kastrationsprogramm"
www.tierinsel-tuerkei.com
Zielsetzung
- Verbesserung der Lebensumstände der Streunerpopulation im Raum Kusadasi
- Dauerhafte Senkung der Hunde- und Katzenpopulation durch Kastrationen
- Aufklärungsarbeit in der türkischen Bevölkerung, um Vergiftungsaktionen zu vermeiden und die Menschen zum Umdenken zu bewegen
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes
Unser Kastrationsprogramm umfasst das Einfangen von Straßenhunden und - Katzen, die veterinärmedizinische Versorgung vor und nach der Kastration, die Markierung der Tiere und ihre Fütterung an Futterplätzen. In Deutschland kümmern wir uns um Kastrationspatenschaften, Flugpaten, die Futterspenden mit in die Türkei nehmen und versuchen, unsere Arbeit bekannter zu machen.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
"Umut Evi" ist türkisch und bedeutet "Haus der Hoffnung" - ein Verein, der sich für Kusadasis Straßenhunde und - katzen an der türkischen Westküste einsetzt. Die Tierinsel gibt es seit 2004 und wurde mit dem Ziel gegründet, die Situation vor Ort entscheidend zu verbessern. Wir konzentrieren uns auf unser Kastrationsprogramm - sowohl von Hunden als auch Katzen - um die Population der Straßentiere langfristig zu senken und insbesondere das Welpenelend zu verringern. Wir arbeiten ehrenamtlich und sind auf Spenden angewiesen.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Der Verein wurde im Jahr 2004 gegründet. Seither konnten wir über mehrere Kooperationen unsere Kastrationszahlen kontinuierlich steigern. Unser Kastrationsprojekt ist auf Dauer angelegt.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Unser Hauptanliegen ist es, die Streunerpopulation zu senken, daher kastrieren unsere Mitarbeiter vor Ort permament. Durch Kooperationen mit anderen lokalen Auffangstationen konnten wir auch diesen ermöglichen, mehr Tiere zu kastrieren. Auch die Bevölkerung im Raum Kusadasi/Davutlar bringt immer häufiger Tiere zum Kastrieren.
In den Jahren 2004 - 2008 konnten wir insgesamt 800 Hunde und 541 Katzen kastrieren. Im Jahr 2009 konnten wir durch den Ausbau des Programms bis zum 15.07.2009 bereits 218 Hündinnen, 48 Rüden, 193 Katzen und 38 Kater kastrieren.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Das Preisgeld würde voll in weitere Kastrationen und die medizinische Vor- und Nachsorge der Tiere fließen.
Fotos zum Projekt:

Einfangen der Straßenkatzen

Verwaiste Babykatzen werden liebevoll aufgezogen

Kastraktionsaktionen
Wie heißt das Projekt?
Tierheim Casa Katharina in Bacioi, Moldawien
www.tiernothilfe-moldawien.de
Zielsetzung:
• Gewährleistung einer dauerhaften Versorgung unserer Tiere im Heim Casa Katharina durch Pfleger und Tierärzte vor Ort
• Schließung des Todeshauses und Zusammenarbeit mit Behörden
• Kastrationsprojekte, um die Population der Straßenhunde zu verringern und somit dem Todeshaus seine Grundlage zu entziehen
• Aufklärung der Bevölkerung vor Ort
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Seit Ende Mai 2009 sind wir ein eigener gemeinnützig anerkannter Verein "Tiernothilfe Moldawien e.V.". Vorher liefen wir als Unterprojekt des Nürnberger Vereins "Stimme der Tiere e.V." mit. Wir sind ein noch kleines, aber sehr engagiertes Team.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Vor etwa 5 Jahren fingen wir "privat" an, dem Tierschutz in Moldawien voran zu bringen. Seit Dezember 2007 gibt es die Auffangstation Casa Katharina, die sich noch im Aufbau befindet. Unser Wunsch ist es, den Unterhalt für Casa Kathatina zu sichern und auszubauen als Zuflucht für ausgesetzte und heimatlose Straßentiere.
Umsetzung / Kurzbeschreibung des Projektes:
Im Dezember 2007 wurde in Bacioi ein Haus mit Grundstück erworben. Dort werden Hunde aus dem Todeshaus aufgenommen, kastriert und medizinisch versorgt. Alte, verletzte und kranke Tiere sowie Welpen können in Casa Katharina verbleiben. Mittlerweile werden 150-200 betreut. Für vermittelbare Hunde suchen wir liebevolle Familien in Deutschland und Österreich. Ein Tierarzt und 4 Pfleger sind fest angestellt. Der Tierarzt in Casa Katharina kastriert kostenlos die Straßentiere sowie auch die der Bevölkerung. Es finden regelmäßig Demos gegen das Töten der Straßenhunde vor dem Bürgermeisteramt statt und es gibt Infoveranstaltungen zur Aufklärung der Bevölkerung, Flyer werden verteilt und Plakattafeln aufgestellt. Regelmäßig dürfen wir Hunde aus dem Todeshaus holen, die dann in Casa Katharina versorgt werden.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
• Wir konnten die Tierstiftung "4 Pfoten" für eine Kastrationsaktion der Straßentiere gewinnen
• Die Bevölkerung brachte immer mehr Tiere zum Kastrieren nach Casa Katharina
• Internetauftritt auch in Moldawien
• Steigendes Interesse der Bevölkerung (z.B. Fernsehauftritt)
• Sachspendensammlungen an Schulen + Aufklärung
• Zwingerneubauten in Casa Katharina
• Eigene Tierärztin im Heim
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Leider gibt es keine "feste" Behausung in Casa Katharina, so dass die Tiere größtenteils der Witterung ausgesetzt sind. Das Geld würde für den Bau einer beheizbaren Unterkunft für die Hunde sowie für den Ausbau des jetzt noch provisorischen OP-Raums verwendet werden.
Fotos zum Projekt:

Die Realität in Moldawien: Im Todeshaus

Unser Tierheimleiter mit einem Teil seiner Schützlinge

Versorgung der Tiere